Wenn man einmal untersucht, warum ein bestimmtes Open-Source-Projekt erfolgreich ist (im Sinne von finanziell erfolgreich für dessen Entwickler und das begleitende Öko-System), dann kristallisieren sich aus meiner Sicht die folgenden drei Erfolgsfaktoren heraus:
- Der Verbreitungsgrad der Software in der Zielgruppe (als Produkt aus den drei Einzelfaktoren Funktionsumfang, Bedienungsfreundlichkeit und Bekanntheitsgrad)
- Die Größe und der Aktivitätsgrad der Projekt-Community (als Ergebnis des Community-Supports durch die Entwickler sowie der Offenheit und Zugänglichkeit des Projektes - dazu in einem späteren Beitrag mehr)
- Die geografische Verbreitung und fachliche Qualität des Partner-Netzwerks (d.h. lokale Partnerunternehmen, die Implementierungen, Schulungen und Support vor Ort übernehmen)
Diese drei Erfolgsfaktoren formen zusammen das Image eines Open-Source-Projektes bei Nutzern, Interessenten und Partnern. Ein gutes Image kann zum Aufbau einer echten Marke (im Sinne von
brand) führen, die dann für Wettbewerber (Closed Source wie Open Source) eine hohe Markteintrittsbarriere darstellt.
In folgenden Beiträgen werde ich noch ausführlicher darauf eingehen, ob bzw. mit welchen Maßnahmen sich die genannten drei Erfolgsfaktoren für Open Source beinflussen lassen.
Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, ist eine Community sehr wichtig für den Erfolg eines Open-Source-Projektes. Doch wie lässt sich eine große Community aufbauen (-> Quantität)? Und wie können deren Mitglieder motiviert werden, die Software, deren
Aufgenommen: Sep 23, 20:08