Freitag, 25. Januar 2008
Open Source Business Award 2008 Geschrieben von Martin Aschoff
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14:00
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Im Rahmen des OSMB-Kongresses wurde Mittwochabend der Open Source Business Award 2008 (OSBA), der von der Open Source Business Foundation (OSBF) verliehen wird, an die drei Erstplatzierten überreicht.
Der mit 50.000 EUR dotierte erste Platz ging an die Firma Rapid-I mit ihrem Produkt RapidMiner. Dabei handelt es sich um ein Data-Mining-Werkzeug, das ursprünglich aus einem Projekt der Uni Dortmund entstanden ist und 2004 von den Entwicklern - damals noch unter dem Namen YALE - als Open-Source-Projekt auf SourceForge veröffentlich wurde. Wie sich anhand der Download-Statistiken nachvollziehen lässt, kam der RapidMiner im Markt sehr gut an und erzielte ein beeindruckendes Wachstum. Die wachsende Verbreitung führte wiederum zu einer steigenden Nachfrage der Nutzer nach Service&Support, so dass (wie mir einer der beiden Gründer erzählte), die Gründung einer Firma unausweichlich wurde, um die Anfragen professionell bearbeiten und die gewünschten Services umsetzen zu können. Da ich Mitglied in der OSBA-Jury war und die Businesspläne aller Teilnehmer lesen konnte, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass Rapid-I den ersten Platz redlich verdient hat! Der mit 15.000 EUR dotierte zweite Platz ging übrigens an den in der Open-Source-Szene wohlbekannten ERP-Software-Anbieter Openbravo aus Spanien und den mit 10.000 EUR dotierten dritten Platz belegte Brox IT-Solutions aus Hannover. Freitag, 25. Januar 2008
Bericht vom OSMB-Kongress Geschrieben von Martin Aschoff
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10:00
Kommentare (0) Trackback (1) Bericht vom OSMB-Kongress
Die letzten beiden Tage haben ich auf dem OSMB-Kongress in Nürnberg verbracht. Es war das Treffen der Open-Source-Branche in Europa. Viele Branchengrößen wie Jaspersoft, Novell, Openbravo, Pentaho, RedHat und SugarCRM, aber auch klassische Software-Anbieter wie Microsoft, Oracle, HP oder IBM hielten Vorträge, sprachen über ihre Open-Source-Strategien und stellten sich den Fragen des Publikums. Letztere konnten sehr innovativ per SMS (anonym) aus dem Publikum gestellt werden und wurden für alle sichtbar auf die Leinwand projeziert, was zu erfrischend kritischen Diskussionen führte.
Ich persönlich habe viel Neues gelernt und konnte mehrere interessante Kontakte knüpfen bzw. bestehende vertiefen. Allein der Erfahrungsaustausch mit anderen Open-Source-Anbietern direkt nach den Präsentationen, in den Pausen und beim (vorzüglichen) Mittagessen machten für mich der Besuch des OSMB-Kongresses lohnenswert (abgesehen davon, dass AGNITAS auch Partner und Sponsor war). Einzig bei einigen Keynotes gab es noch Schwächen, weil der ein oder andere Sprecher diese mit einer Firmen- oder Produktpräsentation verwechselte. Dafür gab es wiederum Vorträge (wie z.B. der von Java-Mitgründerin Kim Polese), die so anbieterneutral und visionär waren, dass sie einer Keynote würdig gewesen wären. Mein Fazit zum OSMB-Kongress: Die Open-Source-Branche ist erwachsen geworden. Die Diskussion bestimmten weniger Glaubenskriege um die richtige Entwicklungsplattform, die beste Programmiersprache oder das eleganteste Framework, als (auf Anbieterseite) wie sich mit Open-Source-Software konkret Geld verdienen lässt und (auf Nutzerseite) welche operativen Vorteile die Open-Source-Produkte gegenüber ihren proprietären Wettbewerbern bieten. Mittwoch, 16. Januar 2008
Nächste Woche auf dem OSMB-Kongress Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Nächste Woche auf dem OSMB-Kongress
Nächste Woche nehme ich am Mittwoch und Donnerstag ganztätig am OSMB-Kongress (Open Source Meets Business) auf dem Nürnberger Messegelände teil. Wenn Sie Interesse an einem Erfahrungsaustausch aus der Open-Source-Praxis haben, finden Sie mich am besten rund um die folgenden Veranstaltungen:
Dienstag, 15. Januar 2008
Herausforderungen für Open Source 2008 Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Herausforderungen für Open Source 2008
Auf der Website der Open Source Business Foundation (OSBF) findet derzeit eine Umfrage statt, um zu erfahren, welche die größten Herausforderungen für Open Source in diesem Jahr sein werden. Um eine möglichst breite und repräsentative Teilnehmerbasis zu schaffen, nehmen Sie bitte an dieser kurzen Umfrage, die aus nur einer einzigen Frage besteht, teil.
Das aktuelle Zwischenergebnis der Umfrage wird Ihnen direkt nach der Teilnahme angezeigt und das Endergebnis soll nächste Woche auf dem OSMB-Kongress (Open Source Meets Business) in Nürnberg präsentiert werden. Die OSBF hat sich zum Ziel gesetzt, die Punkte, die von den Teilnehmern am häufigsten genannt werden, in diesem Jahr mit erhöhter Priorität zu bearbeiten. Mittwoch, 14. November 2007
Open-Source-Kongressprogramm jetzt ... Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Open-Source-Kongressprogramm jetzt online
Seit gestern ist das Programm des Kongresses "Open Source Meets Business" (OSMB), der vom 22. bis 24. Januar in Nürnberg stattfinden wird, online abrufbar - zwar noch nicht vollständig, aber zumindest als Betaversion.
Das Programm ist hochkarätig besetzt: Keynotes u.a. von AMD, Deutsche Post, Hewlett-Packard, IBM, Microsoft (!) und Oracle unterstreichen, welchen Stellenwert diese Veranstaltung, die zum dritten Mal stattfindet, mittlerweile in der Software-Szene einnimmt. Auch das Vortragsprogramm kann sich sehen lassen. So sind Technologievorträge zu vielen wichtigen Open-Source-Projekten geplant, wie - in alphabetischer Reihenfolge ohne Wertung - Adempiere (ein Compiere-Fork), Debian, Lucene, Nagios, Openbravo, OpenOffice, OpenXchange, OTRS, Pentaho, PostgreSQL, SugarCRM, TikiWiki, Zimbra und Zope. Was mich persönlich besonders freut: Auch der OpenEMM ist dabei. Nachdem wir letztes Mal den Open Source Business Award als Open-Source-Newcomer erhalten hatten, sind wir diesmal in die Reihe der "erwachsenen" Projekte aufgerückt. Noch interessanter als die Technologievorträge dürften für viele Teilnehmer die Anwendervorträge sein, in denen Nutzer von Open-Source-Software konkret aus der Praxis berichten, u.a. über Adempiere, Alfresco, Liferay, Nagios, OpenCMS, OpenOffice, OpenXchange, OTRS, Typo3 sowie XEN - und auch wieder OpenEMM. Ich will jetzt als Programmbeirat des OSMB-Kongresses nicht groß auf die Werbepauke hauen, nur soviel: Bei einer Anmeldung bis zum 15. Dezember gibt es für alle Teilnehmer einen Frühbucherrabatt in Höhe von 15%! Mittwoch, 24. Oktober 2007
Traurig: Open Source auf der Systems Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Traurig: Open Source auf der Systems
Wie bereits berichtet wartet die Systems erfreulicherweise mit einem speziellen Ausstellungs- und Konferenzprogramm namens Perspektive Open Source auf. Doch nachdem ich mir diese Veranstaltung gestern angesehen habe, muss ich sagen, dass ich enttäuscht bin. Es sind zwar viele wichtige Open-Source-Projekte vertreten, aber die Messegesellschaft hält es - wie im letzten Jahr - offensichtlich immer noch nicht für nötig, diese in einem ansprechenden Rahmen zu präsentieren. Die Stände und der Konferenzraum sind klein und die Ausstattung billig, was die inhaltlich hochprofessionellen Projekte als Klitschen wirken lässt und damit die gesamte Veranstaltung abwertet. Das hat Open Source nicht verdient!
Liebe Systems, wenn Dir das Thema Open Source wirklich so wichtig ist, wie Du es in Deiner Kommunikation ständig (prominent) darstellst, dann stecke doch bitte einen Teil Deines Werbebudgets in die Gestaltung und Ausstattung des Ausstellungsbereichs, der Messestände und der Konferenzräume! Man kann nicht erwarten, dass populäre Projekte wie OpenOffice, Wikipedia, KDE, Samba oder Joomla, die von nicht-kommerziellen Vereinen und Stiftungen getragen werden, Geld in die Hand nehmen, um selbst eine halbwegs repräsentable Ausstellung zu finanzieren. Vielmehr müssen diese organisatorisch und finanziell unterstützt werden. Wer mit Open Source neue, kommerzielle Aussteller und Besucher anlocken möchte, der muss dieses Thema nicht nur in der Werbung, sondern auch auf dem Messegelände selbst attraktiv darstellen. Montag, 8. Oktober 2007
Open-Source-Veranstaltung auf der ... Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
Kommentare (0) Trackback (1) Open-Source-Veranstaltung auf der Systems in München
In zwei Wochen findet wieder die jährliche IT-Messe Systems auf dem Münchener Messegelände statt. Einen Schwerpunkt der Messe bildet dieses Jahr das Ausstellungs- und Kongressprogramm Perspektive Open Source in Halle B2. Dabei handelt es sich um eine 4-tägige Veranstaltung (vom 23. bis 26. Oktober), die aus einer Ausstellung mit über 60 Anbietern und einem Kongress mit 7 halbtägigen Sessions zu interessanten Open-Source-Themen besteht.
Die Perspektive Open Source richtet sich laut Veranstalter nicht nur an Open-Source-Anwender, sondern auch an Entwickler und Anbieter. Der Besuch der Ausstellung ist im Rahmen der Systems kostenfrei, und die Teilnahme am Kongress kostet pro Session moderate 49,- EUR. Wer mehr als eine Session bucht, erhält nochmals 15% Nachlass auf die Summe. Letztes Jahr fand die Perspektive Open Source zum ersten Mal - ebenfalls im Rahmen der Systems-Messe - statt und machte noch einen recht improvisierten und unausgereiften Eindruck. (Da unser Büro nur 500 Meter vom Messegelände entfernt ist, habe ich die Gelegenheit genutzt und mehrmals vorbeigeschaut.) Dieses Jahr konnte die Messegesellschaft auf den Erfahrungen aus der Premiere 2006 aufbauen und das Programm, das auf der Website der Veranstaltung angekündigt wird, vermittelt den Eindruck, dass die Veranstaltung dieses Jahr den Kinderschuhen entwachsen sein wird. Dienstag, 18. September 2007
Nächste Woche auf der OMD Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
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Nächste Woche bin ich am Dienstag und Mittwoch ganztätig auf der Online-Marketing-Messe OMD in Düsseldorf erreichbar. Sie finden mich am Stand der AGNITAS AG in Halle 10, Stand J12.
Wenn Sie bereits Open-Source-Software entwickeln, anbieten bzw. vermarkten - oder zumindest überlegen, dies zu tun - und Interesse an einem Erfahrungsaustausch aus der Open-Source-Praxis haben (am Beispiel unseres Open-Source-Projektes OpenEMM), dann freue ich mich auf Ihren Besuch! Dienstag, 14. August 2007
Der Fork: Fluch oder Segen? Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
Kommentare (0) Trackback (1) Der Fork: Fluch oder Segen?
Das F-Wort ist in der Open-Source-Szene zu einem fast schon mythischen Begriff geworden. So werden selbst hartgesottene Open-Source-Entwickler nervös, wenn ihrem Lieblingsprojekt ein Fork auch nur angedroht wird. Entwickler, die mit einem Projekt nicht mehr klarkommen, sehen dagegen in einem Fork den goldenen Weg in eine problemfreie Zukunft.
Was genau ist ein Fork? Ein Fork ist eine Abspaltung in der Software-Entwicklung, indem der vorhandene Quellcode unabhängig vom bestehenden Projekt weiterentwickelt wird. Genauer wird der Begriff Fork im deutschsprachigen Wikipedia und noch etwas ausführlicher im englischsprachigen Wikipedia erklärt. Ein Fork ist nur in der Open-Source-Welt möglich, weil nur in diesem Fall jedermann über das, was bisher geleistet wurde, verfügen und dieses selbst weiterentwickeln darf. Doch ist ein Fork wirklich so dramatisch für ein Open-Source-Projekt? Es kommt auf die Perspektive an! Aus Sicht der ursprünglichen Entwickler sicherlich, denn die Entwicklungsressourcen der Community werden künftig auf zwei statt ein Projekt aufgeteilt, was das ursprüngliche Projekt natürlich schwächt. Für die Nutzer einer Open-Source-Software kann ein Fork dagegen ein Segen sein, wenn beispielsweise die Weiterentwicklung der Software ins Stocken geraten ist oder das ursprüngliche Team neue Versionen nur noch als kommerzielle Software veröffentlichen möchte. Die Erfahrung zeigt, dass in solchen Situationen bereits das öffentliche Diskutieren eines Forks innerhalb der Community dazu führen kann, dass die Core-Entwickler, die bislang das Projekt dominiert haben, mehr Kooperationsbereitschaft und Entgegenkommen zeigen. Übrigens geschieht ein Fork gar nicht so selten. Hier einige Beispiele für erfolgreiche Forks bei populären Open-Source-Projekten:
Montag, 30. Juli 2007
Präsentationen und Videos von der ... Geschrieben von Martin Aschoff
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08:00
Kommentare (0) Trackback (1) Präsentationen und Videos von der OSCON 2007
Letzte Woche wurde in Portland/Oregon die OSCON 2007 (Open Source Convention) veranstaltet. Dabei handelt es sich um den weltweit größten Kongress zum Thema Open Source, der nun schon zum neunten Mal stattfand. Laut Veranstalter O'Reilly wurden den über 2.500 Teilnehmern 40 halbtägige Tutorials und über 400 Sessions und Präsentationen geboten. Schwerpunkt der Vorträge waren Entwicklerthemen, was sicherlich in der thematischen Ausrichtung des Fachbugverlages O'Reilly begründet ist.
Um zu wissen, was auf der Tagung erzählt und präsentiert wurde, war ein Flug in die USA erfreulicherweise nicht unbedingt erforderlich, denn viele Inhalte wie Videos von Keynote-Reden und die Folien zahlreicher Präsentationen sind inzwischen auch online verfügbar. In Deutschland gibt es mit dem OSMB-Kongress (Open Source Meets Business) übrigens eine ähnliche Veranstaltung für den deutschsprachigen Raum, die dieses Jahr im Januar zum zweiten Mal stattfand und auf der auch viele Vertreter der internationalen Open-Source-Szene anwesend waren. Allerdings liegt der Fokus des OSMB-Kongresses, wie der Name schon vermuten lässt, nicht auf Entwickler-, sondern auf Business-Themen. |
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