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    <title>Open Source Inside - Allgemein</title>
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    <description>Wissenswertes aus der Open-Source-Welt  (www.os-inside.de)</description>
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    <pubDate>Wed, 03 Sep 2008 12:55:09 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Open Source Inside - Allgemein - Wissenswertes aus der Open-Source-Welt  (www.os-inside.de)</title>
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    <title>Ein paar Gedanken zu Google Chrome</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/74-Ein-paar-Gedanken-zu-Google-Chrome.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
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    Google Chrome beweist, dass ein Open-Source-Projekt, hinter dem ein Unternehmen steht, schneller und zielgerichteter Innovationen schaffen kann, als ein reines Community-Projekt wie Firefox, das eher die Innovationen der Wettbewerber optimiert als eigene zu schaffen und primär auf unbezahlten Freiwilligen aufbaut (übrigens im starken Kontrast zu Ex-Präsidentin Mitchell Baker, die mit über 500.000 US$ pro Jahr entlohnt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google Chrome ist nicht bloß ein weiterer Browser um Webseiten zu betrachten, sondern nach meiner Meinung der erste brauchbare Desktop-Application-Server für Web-Applikationen. Google Chrome erlaubt es, künftig Web-Applikationen zu bauen, die sich bei Nutzung von Chrome als Browser wirklich wie Desktop-Programme verhalten. Dazu bietet Chrome folgende Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Die schnelle Javascript-Engine beschleunigt AJAX-Funktionalität in die Nähe der Reaktionszeiten von Desktop-Applikationen&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Das Speichermanagement, das jeden Tab als eigene Instanz verwaltet, sorgt dafür, dass eine im Browser laufende Web-Applikation beim Absturz nicht alle anderen parallel laufenden Applikationen mit sich reißt&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Einzelne Tabs, in denen z.B. Web-Applikationen laufen, lassen sich aus Chrome herauslösen und als eigenständige Fenster betreiben - diese lassen sich sogar wie Desktop-Programme per Startmenü, Desktop-Icon oder Schnellstartleiste starten&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Das Google-Gears-Framework ist bereits integriert, so dass sich entsprechend angepasste Web-Applikationen selbst dann (eingeschränkt) nutzen lassen, wenn gerade keine aktive Internet-Verbindung vorhanden ist&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Last not least: Google Chrome sowie sämtliche Komponenten stehen unter Open-Source-Lizenzen, so dass die Nutzung und Weiterverwendung der Software weder an besonders einschränkende Bedingungen gebunden ist, noch das Produkt als Eintagsfliege zu werten ist (von der Finanzstärke Googles einmal ganz abgesehen)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;Die Konsequenz: Mit Chrome kann der Browser zum Desktop-Betriebssystem der Zukunft werden, denn wenn alle Programme als Web-Applikationen im Browser laufen, kann dem Nutzer das Betriebssystem dahinter gleichgültig sein. Damit wird für Software-Anbieter und die Open-Source-Community das Entwickeln von Web-Applikationen, die gegenüber Desktop-Programmen die Vorteile der Plattform- und Standort-Unabhängigkeit bieten, noch attraktiver. Und Microsoft hat einen Grund mehr, sich wegen Google Sorgen zu machen ... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Sep 2008 14:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bericht von der OSCON (Teil 3)</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/73-Bericht-von-der-OSCON-Teil-3.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Heute ist die OSCON 2008 zu Ende gegangen. Insgesamt habe ich mir in den vergangenen Tagen genau 13 Keynotes und 13 Vorträge angehört. Die Keynotes waren von stark schwankender Qualität und hatten teilweise überhaupt nichts mit Open-Source-Software zu tun. Die Vorträge, die man sich nach Geschmack aussuchen konnte - weil bis zu 16 (!) parallel liefen - waren dagegen (für mich) durchweg interessant - auch wenn der Inhalt manchmal von Titel und Ankündigungstext der Session etwas abwich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert vom letzten Tag ist die Keynote von Microsoft, einem der größten Sponsor der diesjährigen OSCON. Sam Ramji, oberster Open-Sourcler bei Microsoft, hielt seine Keynote in einem Firefox-T-Shirt (!). Während noch vor zwei Jahren zahlreiche OSCON-Teilnehmer das von Microsoft gesponsorte Mittagessen nicht anrühren wollten, wurde Sam als Microsoft-Vertreter dieses Jahr mit einem warmen Applaus empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sam hob hervor, welche Open-Source-Projekte Microsoft unterstützt, damit sie besser mit bzw. unter Windows laufen (Linux, Samba, Mozilla Firefox, Apache Http, MySQL, PHP, Ruby, Python, Java sowie Eclipse) und versuchte mit zahlreichen konkreten Beispielen zu belegen, dass Microsoft eine aktive Rolle im Open-Source-Markt übernommen hat. Zuletzt gab er gemeinsam mit einem Apache-Vertreter bekannt, dass Microsoft offiziell Platinum Sponsor der Apache Software Foundation wird, d.h. die ASF finanziell stark unterstützen wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stellt Sam innerhalb von Microsoft den Gegenpol zu seinem obersten Chef Steve Ballmer dar, der Open-Source-Software gerne mal öffentlich verteufelt. Trotzdem kam es in der anschließenden Q&amp;A-Session dann doch noch zu Tumult-artigen Szenen, als die Teilnehmer Themen wie Software-Patente und das OOXML-Format ansprachen, die Moderatorin angesichts der hochschwappenden Emotionen um Kontrolle ringen musste und Sam Ramji (halbherzig) versuchte, das Verhalten von Microsoft zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit lässt sich zur OSCON sagen, dass hier alles eine Nummer größer als in Europa und perfekt organisiert ist. Inhaltlich sind die Themen jedoch mit denen in den Europa vergleichbar, so dass ein Besuch nur aus Lernzwecken nicht lohnt, sondern allenfalls als Incentive für verdiente Open-Source-Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Entwicklerthemen aus dem Enterprise-Software-Umfeld oder gar Business-nahe Themen erwartet, wird eher enttäuscht sein. Allerdings können Entwickler direkt Kontakte zu Maintainern und Committern bekannter Open-Source-Projekte knüpfen, die in ihren Sessions auch nicht müde wurden, darauf hinzuweisen, dass sie für ihre Projekte weitere Contributors suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der inhaltliche Gleichstand von Nordamerika und Europa, der auf der OSCON deutlich geworden ist, überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass viele weltweit wichtige Open-Source-Projekte wie Linux, MySQL, PHP, KDE oder OpenOffice ihre Wurzeln in Europa haben. Daher war auch die Zahl von Teilnehmern und Referenten aus Europa auf der OSCON nicht unbeträchtlich, während andere Kontinente praktisch keine Rolle spielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gebiet allerdings, auf dem Nordamerika gegenüber Europa voraus ist, ist die Akzeptanz von Open-Source-Software in großen Unternehmen und auch in sensiblen Einsatzbereichen. Aber ich denke (und hoffe), dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Europas Unternehmen hier nachziehen werden.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Jul 2008 23:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bericht von der OSCON (Teil 2)</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/72-Bericht-von-der-OSCON-Teil-2.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Nach zwei Tagen OSCON stelle ich fest, dass ein (etwas ansteckender) elitärer Geist durch die Vortragsräume des Kongresses weht, nach dem Motto &quot;Die meisten Menschen verstehen gar nicht, was wir hier tun, aber wir sind dabei, die Welt zu verändern.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Thema ist Mobile Computing bzw. die &quot;Open Phone Platform&quot;. Nachdem der Desktop nach wie vor von Microsoft beherrscht wird (Windows) und auch der Server-Krieg gewonnen scheint (Linux), ist die Schlacht um mobile Endgeräte noch völlig offen und hat eigentlich gerade erst begonnen. Auf der einen Seite stehen die proprietären Systeme iPhone und Windows, und auf der anderen Seite die Open-Source-Systeme Android, OpenMoko und (neuerdings) Symbian - wobei meiner Meinung nach das Ressourcen-hungrige Windows auf jeden Fall schon verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das zweite große Thema aus Tim O&#039;Reillys gestriger Keynote, die &quot;Open Web Platform&quot;, wurde bereits von mehreren Vorträgen aufgenommen und vertieft. Für die Umsetzung dieser Plattform wurde gerade die &lt;a href=&quot;http://owf-devel.org/&quot;&gt;Open Web Foundation&lt;/a&gt; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten herrschen hier Sessions zu Open-Source-Tools für Entwickler und zu den (Open-Source-)Programmiersprachen Perl, PHP, Python und Ruby vor - wobei mich der hohe Stellenwert, der Perl nach wie vor eingeräumt wird, überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht hat mich auch die Internationalität des Publikums. Allein aus den Follow-Up-Mails auf meinen Vortrag konnte ich sieben Nationalitäten identifizieren (Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sind hier zahlreiche große IT-Unternehmen wie HP, IBM, Intel und auch Microsoft mit Mitarbeitern vertreten, oft auch mit einem eigenen Stand. Dadurch hat die den Kongress begleitende Austellung schon das Format einer kleinen Messe. Allerdings scheint die Standgröße der Teilnehmer nicht unbedingt mit der Bedeutung des jeweiligen Unternehmens dahinter zu korrelieren - so hat Google beispielsweise einen Ministand mit nur einem einzigen Mann als Standbesatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch ein kleiner Kritikpunkt: Etwas schade finde ich, dass der Kongress auf der einen Seite thematisch etwas ausufert, auf der anderen Seite aber aus meiner Sicht wichtige Themen fehlen. So werden viele Bereiche behandelt, die nur am Rande mit Open Source zu tun haben oder gar nicht (allerdings sehr unterhaltsam aufbereitet sind). Auf der anderen Seite werden Profi-Entwicklerthemen wie Open-Source-Frameworks, innovative Entwurfsmuster und Entwicklungen rund um Java (seit kurzem ebenfalls open source) nur wenig bis gar nicht behandelt.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bericht von der OSCON (Teil 1)</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/71-Bericht-von-der-OSCON-Teil-1.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Zur Zeit befinde ich mich auf dem Open-Source-Kongress &lt;a href=&quot;http://en.oreilly.com/oscon2008/public/content/home&quot;&gt;OSCON&lt;/a&gt; in Portland/USA, dem Mekka der Open-Source-Szene, und wie &lt;a href=&quot;http://www.os-inside.de/archives/60-Das-Open-Source-Mekka-OSCON-2008.html&quot;&gt;bereits versprochen&lt;/a&gt;, werde ich von hier berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Montag und Dienstag nur einige halbtägige Tutorials stattgefunden haben, ist die OSCON heute mit den Keynotes und über 400 Sessions richtig gestartett. Den Auftakt bildeten eine etwas pathetische Begrüßung durch den Veranstalter sowie die erste Keynote von Gründer Tim O&#039;Reilly. Er startete angesichts des 10. Geburtstag der OSCON mit einem historischen Rückblick, zeigte dann, dass in immer mehr Stellenausschreibungen Kenntnisse von Open-Source-Produkten gefordert werden (interessanterweise mit dem größten Wachstum bei Unternehmens-Applikationen), gefolgt von der Vorstellung aktueller Trends wie Cloud Computing. Zuletzt forderte er die anwesenden Entwickler auf, an einer Open Web Platform und einer Open Phone Platform zu arbeiten und stellte die bereits vorhandenen Ansätze vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach musste ich leider gehen, um mich auf meinen eigenen &lt;a href=&quot;http://en.oreilly.com/oscon2008/public/schedule/detail/2547&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt; vorzubereiten, der mit ca. 50 Teilnehmern erfreulich gut besucht war (unter anderem auch mit Mitarbeitern von IBM, Intel und Microsoft). Die OSCON-Keynotes werden allerdings auf einer &lt;a href=&quot;http://oscon.blip.tv&quot;&gt;speziellen Website&lt;/a&gt; online gestellt, so dass man sich dort nochmal in Ruhe anschauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier schon mal ein paar allgemeine Beobachtungen:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Die (technisch anspruchsvollen) Themen der Sessions sind hauptsächlich auf berufliche Software-Entwickler ausgerichtet&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;alles ist sehr informell: &lt;b&gt;niemand&lt;/b&gt; trägt einen Anzug, &lt;b&gt;niemand&lt;/b&gt; trägt eine Krawatte, aber kurze Hosen sind sehr beliebt&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;überall ist kostenloser Internet-Zugang über ein offenes WLAN möglich&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;über die Hälfte der Teilnehmer hat während der Sessions geöffnete Notebooks auf dem Schoß&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;dies hat zur Folge, dass man als Vortragender schon während der Session die ersten E-Mails erhält, diese in der nächsten Pause beantworten kann und wenig später schon wieder eine Antwort darauf erhält&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;man erhält vom Veranstalter ständig E-Mails mit neuen Informationen, Einladungen, etc. - das funktioniert tatsächlich, weil die Teilnehmer eben fast ständig online sind&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ich sitze in der Speaker Lounge mit sieben anderen Personen an einem Tisch, und ich bin der einzige der &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; mit einem Apple-Notebook arbeitet&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich all das mit der &lt;a href=&quot;http://www.os-inside.de/archives/51-Bericht-vom-OSMB-Kongress.html&quot;&gt;OSMB&lt;/a&gt; in Deutschland dieses Jahr vergleiche, liegen doch noch (immer) Welten zwischen Europa und USA! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Microsoft engagiert sich in Open-Source-Verband</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/61-Microsoft-engagiert-sich-in-Open-Source-Verband.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Für Verwunderung und teilweise sogar Empörung hat die Ankündigung &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Microsoft-ist-Mitglied-der-Open-Source-Business-Foundation--/meldung/107389&quot;&gt;gestern&lt;/a&gt; gesorgt, dass Microsoft der &lt;a href=&quot;http://www.osbf.de/&quot;&gt;Open Source Business Foundation&lt;/a&gt; beitritt und sein Engagement zusätzlich dadurch unterstreicht, dass &lt;a href=&quot;https://www.xing.com/profile/Andreas_Hartl&quot;&gt;Andreas Hartl&lt;/a&gt;, Director Platform Strategy von Microsoft Deutschland, einen Sitz im OSBF-Vorstand übernimmt (dem ich auch angehöre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte die (negativen) Reaktionen auf Microsofts OSBF-Beitritt für übertrieben. Microsoft hat in den letzten Monaten sehr viel unternommen, um sich mit Open Source anzufreunden. Einen Überblick zu Microsofts umfangreichen Open-Source-Aktivitäten inklusive der &lt;b&gt;Open-Source-Blogging-Plattform&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://port25.technet.com/&quot;&gt;Port 25&lt;/a&gt; und der &lt;b&gt;Open-Source-Hosting-Website&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://codeplex.com/&quot;&gt;Codeplex&lt;/a&gt; finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.microsoft.com/opensource/default.mspx&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Nicht zuletzt hat Microsoft mit der &lt;a href=&quot;http://www.opensource.org/licenses/ms-pl.html&quot;&gt;Ms-PL&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.opensource.org/licenses/ms-rl.html&quot;&gt;Ms-RL &lt;/a&gt; zwei eigene Open-Source-Lizenzen entwickelt und von der &lt;a href=&quot;http://www.opensource.org/&quot;&gt;OSI&lt;/a&gt; offiziell zertifizieren lassen. Meiner Meinung nach ein deutliches Zeichen, dass es Microsoft mit der Entwicklung eigener und der Förderung fremder Open-Source-Software Ernst meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich klingen uns allen noch Steve Ballmers Stänkereien gegen Open Source im Ohr. Doch Microsoft ist größer und vor allem vielfältiger als Steve Ballmer. Es gibt durchaus Strömungen bei Microsoft, die Open Source nicht nur als Gefahr für Windows und MS Office, sondern auch als Chance für die weitere Entwicklung des Software-Marktes begreifen. Daher auch der Beitritt von Microsoft zur OSBF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens hat Microsoft durch den OSBF-Beitritt auch die OSBF-Satzung akzeptiert, und in der steht unter Vereinszweck: &quot;Der Zweck des Vereins ist es, &lt;b&gt;die Software- und Dienstleistungsindustrie, die unter anderem auch nach dem Open Source-Entwicklungsverfahren arbeitet, zu stärken, d.h. insbesondere dazu beizutragen, Arbeitsplätze im Bereich Open Source Softwareentwicklung und -dienstleistung zu schaffen bzw. zu sichern.&lt;/b&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle daher allen Skeptikern, Microsoft beim Wort zu nehmen und dem Unternehmen die Zeit zu geben, damit es uns allen durch Taten zeigen kann, wie es Open Source zukünftig in der Praxis unterstützen wird. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 May 2008 14:00:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Das Open-Source-Mekka: OSCON 2008</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/60-Das-Open-Source-Mekka-OSCON-2008.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Der Open-Source-Kongress OSCON des O&#039;Reilly-Verlages (bekannt für seine exzellenten Fachbücher), über den ich letztes Jahr bereits &lt;a href=&quot;http://www.os-inside.de/archives/13-Praesentationen-und-Videos-von-der-OSCON-2007.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; berichtet habe, gilt als das Mekka der Open-Source-Szene und findet dieses Jahr vom 21. bis 25. Juli in Portland, Oregon statt. Ich freue mich, dass ich zum 10-jährigen Jubiläum dieser Veranstaltung als Sprecher dabei sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema meines Vortrages, der am 23. Juli um 10:45 Uhr Ortszeit startet, lautet &quot;Going Open Source: The 20 Most Important Things To Do&quot;. Falls Ihnen das irgendwie bekannt vorkommt - es handelt sich dabei um eine 45-Minuten-Präsentation &lt;a href=&quot;http://www.os-inside.de/archives/25-Die-20-wichtigsten-Punkte-fuer-das-Going-Open-Source.html&quot;&gt;dieses Beitrags&lt;/a&gt;. Anscheinend ist das Thema auch in den USA - wo man angeblich immer schon viel weiter als in Europa ist - so interessant, dass ich von O&#039;Reilly zur OSCON eingeladen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine aktive Teilnahme als Sprecher gibt mir natürlich auch die Gelegenheit, im Juli an dieser Stelle live von der OSCON zu berichten und auch einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Ich bin gespannt darauf! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Mar 2008 08:00:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>In eigener Sache: OpenEMM 5.4.0 verfügbar</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/59-In-eigener-Sache-OpenEMM-5.4.0-verfuegbar.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Heute muss ich mal ein bisschen Eigenwerbung betreiben: Wir haben bei AGNITAS soeben nach einer vierwöchigen öffentlichen Testphase die finale Version unserer E-Mail-Marketing-Software &lt;a href=&quot;http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=168937&quot;&gt;OpenEMM 5.4.0&lt;/a&gt; veröffentlicht (sofern Software jemals final sein kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem OpenEMM 5.4.0 haben wir versucht, all das, was bei Open-Source-Software häufig kritisiert wird (&lt;a href=&quot;http://www.os-inside.de/archives/12-Warum-ist-die-Usability-bei-Open-Source-oft-so-schlecht.html&quot;&gt;auch von mir&lt;/a&gt;), richtig zu machen:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;eine ausführliche &lt;b&gt;Anleitung für die Installation&lt;/b&gt; (28 Seiten)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ein &lt;b&gt;Installations-Skript&lt;/b&gt;, das die Installation so weit automatisiert, wie es unter Linux und Windows möglich ist&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ein ausführliches (kostenloses) &lt;b&gt;Benutzerhandbuch&lt;/b&gt; im PDF-Format (223 Seiten)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ein Hinweis beim Login, wenn eine &lt;b&gt;neue Version der Software&lt;/b&gt; verfügbar ist&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ein &lt;b&gt;Online-Update&lt;/b&gt; aus der GUI heraus mit einem simplen Mausklick (für Linux, weil es bei Windows ohnehin einfach ist)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;eine &lt;b&gt;Schnittstelle für eigene Skripte&lt;/b&gt;, um die Funktionalität selbst erweitern zu können (ohne sich in den kompletten Quellcoce einarbeiten zu müssen)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 14:00:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Open Source Jahrbuch 2008 ab sofort verfügbar</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/58-Open-Source-Jahrbuch-2008-ab-sofort-verfuegbar.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Soeben ist das &lt;b&gt;Open Source Jahrbuch 2008&lt;/b&gt; erschienen, das dieses Jahr mittlerweile zum fünften Mal in Folge vom Fachgebiet Informatik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin herausgegeben wird. Das Open Source Jahrbuch 2008 bietet auf etwa 370 Seiten aktuelle Beiträge von namhaften Autoren aus der Open-Source-Szene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandbreite der Themen des Jahrbuchs reicht von grundlegenden und ökomischen Betrachtungen bis hin zu praxisnahen Berichten erfolgreicher Open-Source-Projekte. Auch technische Neuerungen und Anwendungen, Open Access sowie Wissensmanagement auf Basis von Open-Source-Software werden behandelt. Mit seinen Beiträgen aus Wirtschaft, Recht und Soziologie gibt das Werk einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von freier Software und freiem Zugang zu Inhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Open Source Jahrbuch 2008 ist für 19,90 EUR im Buchhandel erhältlich und kann ab sofort unter &lt;a href=&quot;http://www.opensourcejahrbuch.de/download/jb2008&quot;&gt;http://www.opensourcejahrbuch.de/download/jb2008&lt;/a&gt; kostenlos im PDF-Format heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 Mar 2008 12:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>10 Jahre Open Source</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/54-10-Jahre-Open-Source.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Mit dem heutigen Tag wird der Begriff &quot;Open Source&quot; offiziell 10 Jahre alt. Am 9. Februar 1998 veröffentlichte der Software-Entwickler und Fachbuch-Autor &lt;a href=&quot;http://perens.com/&quot;&gt;Bruce Perens&lt;/a&gt; die &lt;a href=&quot;http://www.opensource.org/docs/osd&quot;&gt;Open Source Definition&lt;/a&gt; und kündigte zusammen mit Eric Raymond öffentlich den Start der &lt;a href=&quot;http://www.opensource.org/&quot;&gt;Open Source Initiative&lt;/a&gt; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem &lt;a href=&quot;http://perens.com/works/articles/State8Feb2008/&quot;&gt;nachdenklich stimmenden Beitrag auf seiner Website&lt;/a&gt; schreibt Bruce Perens über die vergangenen 10 Jahre und was alles in dieser kurzen Zeit erreicht wurde, inklusive der jüngsten Entwicklungen. Er verschweigt aber auch nicht, was bislang noch &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; erreicht wurde (zum Beispiel die Beseitigung der Windows-Dominanz auf dem Desktop) und welche negativen Entwicklungen (von Patentstreitigkeiten bis hin zu Selbstmorden im Umfeld von SCO) es in dieser Zeit gab.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Feb 2008 10:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.os-inside.de/archives/54-guid.html</guid>
    
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    <title>Folien vom OSMB-Kongress jetzt verfügbar</title>
    <link>http://www.os-inside.de/archives/53-Folien-vom-OSMB-Kongress-jetzt-verfuegbar.html</link>
            <category>Allgemein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Aschoff)</author>
    <content:encoded>
    Wer letzte Woche keine Gelegenheit hatte, am Kongress &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/events/2008/open_source_meets_business/&quot;&gt;&quot;Open Source Meets Business&quot;&lt;/a&gt; in Nürnberg teilzunehmen, kann jetzt zumindest die Folien zu den meisten Vorträgen abrufen. Die Navigation dorthin ist allerdings nicht ganz offensichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wählen Sie im waagerechten Menü unter der Überschrift den Kongresstag aus, der Sie interessiert.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Klicken Sie in der Liste von Keynotes und Vorträgen, die daraufhin aufgerufen wird, auf den Beitrag, für den Sie sich interessieren.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Klicken Sie in dem Layer, der dann über die Seite gelegt wird, in der linken Spalte in dem Kasten Downloads auf das gewünschte Dokument.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;Ingesamt sind die Foliensätze von mehreren Dutzend Keynotes und Vorträgen abrufbar, die Ihnen eine Fülle von aktuellen Informationen zum Open-Source-Markt und zu konkreten Open-Source-Projekten bieten. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:00:00 +0100</pubDate>
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